GCI Management: EU Fonds für erneuerbare Energie

Unternehmen die sich für Investitionen im Bereich der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen interessieren, können Finanzierung für Projekte durch EU Fonds in der Planungsperiode 2014-2020 im Rahmen des neuen operationellen Programms Großinfrastruktur erhalten.

Im Rahmen des operationellen Programms Großinfrastruktur (rum. POIM) werden durch die Maßnahme 7.1 Investitionen der Energieerzeuger aus erneuerbaren Energiequellen, deren Energie vertrieben wird, gefördert.
Nachfolgend wird dieses Verfahren detaillierter dargestellt:
• Prioritätsachse 7, Spezifisches Ziel 7.1 -“Steigerung der installierten Kapazität aus erneuerbaren Quellen zur Strom- und Wärmeerzeugung”
Zielsetzung: Reduzierung des Kohlenstoffausstoßes aus dem Energiebereich in der Atmosphäre und Minderung des Verbrauchs an fossilen Brennstoffe (Kohle – im Falle des Stroms, Gas- im Falle der Wärme).
Die folgenden Projektarten können finanziert werden:
– Errichtung und Modernisierung der Produktionskapazitäten für Strom und / oder Wärme durch Biomasse- und Biogasanlagen
– Errichtung und Modernisierung der Produktionskapazitäten für Wärme durch Geothermie-Anlagen
– Errichtung und Modernisierung der Produktionskapazitäten für Strom durch Kleinwasserkraftwerke
Förderfähige Benefefizienten: Unternehmen und kommunale Behörden, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu Vertriebszwecken erzeugen.
Höhe der Förderung (geschätzt): Bis zu 45% für Großunternehmen; bis zu 65% für KMUs (regionabhängig)
Förderfähige Kosten: Als förderfähig werden die Direktkosten, die in Zusammenhang mit der Sicherstellung eines verbesserten Umweltschutzes stehen, eingestuft. Drei Investitionsszenarien sind möglich:
a) Falls die Investition eine Ergänzung zu einer vorhandenen Anlage ist, sind als förderfähige Kosten die Kosten für diese Ergänzung zu verstehen
b) Falls eine neue Anlage errichtet wird, entsprechen die förderfähigen Kosten der Differenz zwischen der notwendigen Investition für die Anlage, die mit erneuerbaren Energiequellen betrieben wird, und den Kosten für eine ähnliche konventionellen Anlage (mit einer gleichen Kapazität und Produktion)
c) Falls keine Vergleichselemente vorhanden sind, da keine ähnlichen Anlagen aufgrund der geringen Energiekapazitäten zu finden sind, werden als förderfähige Kosten die Kosten, die zum Erreichen eines höheren Umweltschutzes notwendig sind, verstanden
Im Rahmen des Operationellen Programms Großinfrastruktur (POIM) werden durch die Maßnahme 7.2 die Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz durch Benutzung von hocheffizienten Kraftwärmekopplungsanlagen insbesondere für den Eigenverbrauch gefördert.
Nachfolgend wird dieses Verfahren detaillierter dargestellt:
• Prioritätsachse 7, Spezifisches Ziel 7.2 ‐ „Steigerung der Energieeffizienz der Unternehmen durch hocheffiziente Kraftwärmekopplungsanlagen”
Zielsetzung: Steigerung der Energieeffizienz im Industriebereich durch Kraftwärmekopplungsverfahren und Vermeidung des Kohlenstoffausstoßes in Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen
Folgende Projektarten können finanziert werden:
– Errichtung hocheffizienter Kraftwärmekopplungsanlagen geringer Leistung mit Erdgas- und Biomassenbetrieb
– Errichtung hocheffizienter Kraftwärmekopplungsanlagen die mit Abgasen, die aus den Industrieverfahren stammen, betrieben werden
Förderfähige Benefizienten: Unternehmen, die im Industriebereich tätig sind und einen Verbrauch von über 200 TÖGW/Jahr (ca. 2.300 MWh) und einen Wärmenutzbedarf für die Industrieverfahren von über 4.000 – 5.000 h/Jahr nachweisen können
Höhe der Förderung (geschätzt): Bis zu 45% für Großunternehmen; bis zu 65% für KMUs (gebietsabhängig)
Förderfähige Kosten: Zusätzliche Investitionskosten (Gebäude, Ausrüstungen, Anlage und immaterielle Vermögenswerte) um einen hocheffizienten Betrieb der Kraftwärmekopplungsanlage im Vergleich zu einer Anlage, die nicht als hocheffizient bestimmt wird, sicherzustellen
Aufgrund der vorherigen Erfahrung im Bereich der Umsetzung der Projekte wurde die Notwendigkeit der Unterstützung der Empfänger auch zur Sicherstellung des Eigenbeitrags festgestellt. In diesem Zusammenhang analysieren die Behörden die Opportunität und die Möglichkeit der Garantie von Investitionen im Energiebereich, insbesondere für die kleinen und mittelständischen Betriebe, die die meisten Probleme in Zusammenhang mit der Sicherstellung der notwendigen Finanzierung der Projekte hatten.
Im Vergleich zur vorherigen Planungsperiode sind Förderung für Solar- und Windkraftanlage nicht mehr vorgesehen
Für weitere Informationen stehen Ihnen unsere Berater gerne zur Verfügung.

Quelle: 

Norbert Höckl
Manager/Administrator
GCI Management & Advisory SRL

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