Neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge bis 2020

Die Europäische Kommission hat wichtige Förderungen für zwei neue Projekte im Bereich Ladestationen-Elektrofahrzeuge zugesagt: NEXT-E und Telekom Kroatien-Renovatio

Im Juli 2017 wurde das NEXT-E Projekt von der Europäischen Kommission für eine Kofinanzierung durch Connecting Europe Facility (CEF) ausgewählt. Connecting Europe Facility ist ein wichtiger Fond, der direkte Investitionen in den Bereichen Energie, Transport und Digitale Infrastruktur fördert. Ladestationen werden entlang der wichtigsten Autorouten (mit einer Reichweite von bis zu 150 km) aufgebaut; somit wird es zum ersten Mal möglich sein, in den sechs CEE-Ländern lange Strecken mit Elektrofahrzeugen problemlos zurückzulegen. Im Rahmen des Projekts werden 2018 und 2019 über 200 Ladestationen aufgebaut, davon 59 in Ungarn, 58 in Kroatien, 40 in Rumänien, 38 in Tschechien, 32 in Slowenien und 25 in der Slowakei. Die Unternehmen Moll Gruppe, E.ON Gruppe, Hrvatska Elektroprivreda (Energieversorger), PETROL sowie Nissan und BMW sind in diesem Projekt vertreten. Die erhaltene Summe von 18,84 Mio. EUR ist die größte Förderung jemals von CEF für Elektromobilität für  Elektrofahrzeuge vergeben. Der Beginn der Installation der Schnellladestationen wird Anfang 2018 erwartet, während die Ultraschnelllader für 2019 geplant sind, zur gleichen Zeit wie die Entwicklung von Fernreise-Elektrofahrzeugen. Bis Ende 2020 soll die Implementierung des Projekts komplett abgeschlossen sein.

Das andere Projekt im Wert von 4.2 Mio. EUR, unterstützt durch die EU, ist die Partnerschaft Renovation-Telekom Kroatien. Im Rahmen dieses Projekts werden 53 Schnellladestationen und 3 Ultraschnellladestationen ausgebaut. Telekom Kroatien wird die Software für die Lader entwickeln Das Netzwerk von Tankstellen wird unter dem Brand Renovatio E-charge betrieben.

Die ersten Schritte im Bereich der Elektrofahrzeuge wurden in Rumänien schon unternommen. Zwischen Januar 2017 und Oktober 2017 erreichte der Anteil der Eco Fahrzeuge (Hybrid- und Elektrofahrzeuge) 2%. Autokonzerne wie Toyota, BMW, Mercedes-Benz, Volkswagen, Mitsubishi und Renault haben ihre Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf dem rumänischen Markt verkauft. Außerdem hat der rumänische Umweltschutzfond zwei Förderprogramme eingeleitet, wodurch jedes Unternehmen, das ein neues Elektrofahrzeug erwirbt, eine Summe von 45.000 EUR erhält.

 

www.balkangreenenergynews.com/next-project-provide-252-chargers-for-electric-vehicles-until-2020/

http://www.zfcorporate.ro/energie/pe-urmele-capitalei-alexandru-teodorescu-renovatio-asteptam-cu-interes-implicarea-autoritatilor-locale-in-constructia-de-statii-de-incarcare-pentru-masini-electrice-16828048

https://www.wall-street.ro/articol/Auto/215961/vanzarile-de-masini-electrice-in-romania-in-crestere-cu-148-in-primele-zece-luni-ale-anului.html